|
Der Tod ist ein Teil unseres Lebens. Menschen auf ihrem Weg durch das Leben bis hin zum Tod zu begleiten, sieht die Caritas
als einer ihrer Aufgaben. Die Hospizhilfe bietet Hilfen an, wenn Menschen sich darauf einstellen müssen, dass ihnen nur noch
wenige Wochen und Monate bleiben.
|
|
|
Haupt- und ehrenamtliche Hospizhelferinnen und -helfer führen Gespräche, hören zu oder leisten ohne Worte Beistand, wenn eine
Verständigung nicht mehr möglich ist. Häufig sind sie auch wichtige Gesprächspartner für die Angehörigen, die in dieser Zeit
oft Unsicherheit und Angst erleben.Hospizpflegefachkräfte unterstützen den Hausarzt bei der Schmerztherapie. Sie helfen beim
Herstellen des Kontakts zu weiteren Dienste und Einrichtungen, wenn der Patient und die Angehörigen es wünschen.
|
|
|
"Es geht darum, den verbleibenden Stunden Leben hinzuzufügen, und nicht darum dem verbleibenden Leben Tage" (nach Matthias
Volkenandt)
Aufgabe eines Hospizes ist es, die letzte Lebensphase der Gäste lebenswert zu gestalten. Vorraussetzung dafür ist eine größtmögliche
Schmerzfreiheit. Lebensrhythmus und Gewohnheiten können beibehalten werden. So gibt es keine feste Weck- noch Essenzeiten.
Angehörige und Freunde sind jederzeit willkommen. Auch sie werden in der Zeit des Abschiednehmens nach individuellen Bedürfnissen
mitbetreut.Dem Ursprung des Wortes Hospiz (Herberge, Gast, Gastfreundschaft) entsprechend, finden Gäste und Besucher im Caritas-Hospiz
eine einladende und gastfreundliche Atmosphäre vor. So ist ein Hospiz nicht allein ein Ort des Sterbens, sondern eine Herberge,
in der die Gäste auf ihrer letzten Wegstrecke begleitet werden, damit sie menschenwürdig und in Frieden bis zu ihrem Tode
leben können.Die Gäste im Hospiz werden rund um die Uhr von examiniertem Fachpersonal betreut, unterstützt von ehrenamtlichen
Hospizhelferinnen und Hospizhelfern. Niedergelassene Hausärzte und ein Facharzt für Schmerztherapie stehen zur Verfügung.
Auf Wunsch werden die Gäste von Seelsorgern ihrer Konfession begleitet. Die Hospize arbeiten eng mit Sozialstationen, Krankenhäusern
und der Brückenpflege zusammen.
|
|